Neu! Lese-Ecke ...

Hier werden sporadisch Gedichte, Kurzgeschichten und Haikus von mir und lieben befreundeten AutorInnen  vorgestellt.

APOLLON TEMPEL Verlag, Lese-Ecke, Gedichte, Kurzgeschichten, Haikus

Sendet mir Eure Werke, liebe KollegInnen. Ausgesuchte Beiträge werden eingestellt und z. B. zum "Gedicht des Monats" gekürt.  


 

 

Ich lade Sie, verehrte LeserInnen herzlich ein, es sich in der "Lese-Ecke" gemütlich zu machen ...

Gedicht des Monats


Schatten springen
Berge erklimmen
Wellen reiten
Mauern durchbrechen
Sümpfe überqueren
Stürme erleben
Nebel durchschauen
Wege verlassen
Fremdes begrüßen

Leben erfahren

Sternschnuppennacht


Am sommerlich nächtlichen Himmel

ist es bald wieder so weit,

ein glitzerndes funkenld Gewimmel,

jährlich zur Sternschnuppenzeit.

 

Auch wenn man es kann rational erklären -

es ist einfach wunderschön.

Ich kann mich gegen den Zauber nicht wehren

und werde nach draußen gehen.

 

Dann stehe ich da und staune,

werd` demütig und ganz klein.

Und im Inneren raune ich ein Wünschelein.

 

Und glaubt mir, es ist wirklich wahr-

oft schon hat es sich erfüllt.

Drum freue ich mich Jahr um Jahr

auf diesen Zauber und dieses Bild.

© Gedicht Ursula Braun

Bildquelle: Pinterest

Bild: Catrin Welz-Stein 

Der Zaunkönig


Es war einmal ein kleiner König, der saß in einem Zaun.

Er war so winzig klein und braun, ein Mensch, der sah ihn kaum.

 

Es war einmal ein kleiner König, der saß in einem Zaun.

Seine Stimme klang so laut, er sang, dass war ein Traum.

 

Es war einmal ein kleiner König, der saß in einem Zaun.

Da kam 'ne Katze angeschlichen er flog zu einem Baum.

 

Jetzt sitzt er dort, auf einem Ast und wenn er kann, fliegt er zurück.

Als Zaunkönig ist er uns bekannt, und pfeift drauf nochmal ein Stück.

 

© Gedicht und Illustration Wiebke Worm

Frühling


Der Frühling ruft, die Seel´ erwacht, auch die Natur beginnt zu leben-

der laue Wind weht Tag und Nacht, will uns freud´ge Botschaft geben.

 

Die Sonne scheint, weckt allemal, Blüten, Knospen, hier auf Erden –

Der Regen fließt nach Gottes Wahl, aus Samenkörnern Pflanzen werden.

 

Menschen schauen, sich besinnen, innerlich nach Sehnsucht streben –

ein neues Leben kann beginnen, Frühling lässt die Seele leben.

Gedicht & Illustration © Helga Rikken

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Frühling ist …


Wenn der frühe

Gesang

der Amsel

mich weckt

ein Sonnenstrahl

mir die Nase kitzelt

das Plätschern

vom nahen Bach

meinen Geist

erfrischt

Ideen keimen

dann ist es Zeit

in meinem Garten

die Krusten

abzutragen

umzugraben

ihn zu bepflanzen

 

© Nore Dubach

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Die Meisen-Mama


Eine hübsche Vogeldame ist nicht allein  

und wünscht sich ein komfortables Heim,

mit ihrem frisch vermählten Bräutigam,

sie deshalb in unser Gartenparadies kam! 

 

Im Apfelbaum sitzt sie dann munter,

wirbelt in den Lüften rauf und runter.

Sucht ständig Baumaterial für das Nest,

dabei zuzuschauen ist ein wahres Fest.

 

Nachdem das Haus gebaut wie fein,

legt das Weibchen sieben Eier hinein

und brütet jetzt immerzu Tag für Tag,

das Gelege kaum noch verlassen mag.  

 

Meisen Papa hilft auch wo er kann,

das ist ein vorbildlicher Vogel-Mann.

Dann endlich ist die Brut geschlüpft,

bin vom freudigen Ereignis entzückt.

 

Fleißig fliegt Mama und besorgt Futter,

sie ist eine äußerst fürsorgliche Mutter.

Ständig auf der Suche nach Insekten,

Würmern, Larven und fressbarem Getier,

schreien viele Schnäbel mit ihrer Gier.

 

Doch rasch wachsen die Jungvögel ran,

weil Meisen-Mama das Aufziehen kann.

Der gefiederten Familie ganz viel Glück,

sie bringt Freude uns Menschen zurück!

 

Danke dafür, Du liebe kleine Meise,

für Euch die bebilderte Garten-Reise

 

© Text u. Fotos Karin Biela

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Gedicht des Monats!


Nun sitzen wir wieder mittendrin

im aufstrebenden Leben.

Maiwarm steigt es aus der Wiese.

In ihr krabbelts und summt es,

und blühts, tanzt es und flatterts.

Alles geschuldet dem Sonnenschein.

Oh ja, der Mai animiert mich zur Honigflöterei.

© Edith Hornauer

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Es ist Zeit!


Der Mensch greift ein in fast jedes Geschehen,

man kann es an der Zeit-Umstellung sehen ...

will optimieren, regulieren vor allem profitieren,

wird sich dabei hoffentlich nicht selbst verlieren.

 

Er zerstört brachial die Natur, ohne wenn und aber!

Ich kann es leider nicht mehr hören, das Gelaber ...

Von Politikern und Volksvertretern jeglicher Parteien,

dass sie auf dem besten Weg der Rettung seien ...

 

Denn nach wie vor schreit die Natur und Mutter Erde,

auf das ein jeder für sich nachdenke und wach werde.

Wir brauchen keinen "Kaffee to go" und Abfall dazu,

viel mehr Leute die aufpassen, wie ich und auch Du ...

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Elan und Mut,

dass ihr in Euren Köpfen und Herzen das Richtige tut.

Gebt acht auf Euch und die Geschöpfe auf dieser Welt,

so wird unser aller Geist und Sein durch Liebe erhellt...

 

© Karin Biela

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