Wintersonnenwende

 Voller Vorfreude erwarte ich die Wintersonnenwende, die dieses Jahr am 21. Dezember exakt um 23:23 Uhr stattfindet und begehe (für mich persönlich) das „spirituelle Weihnachtsfest!“ Denn zu diesem Zeitpunkt erreicht die Sonne auf der nördlichen Halbkugel ihren tiefsten Stand und wir erleben den kürzesten Tag und die längst Nacht. In Stonehenge, das ich letztes Jahr besuchte, zeigt beispielsweise der Eingang genau in die Richtung, in der die Sonne an diesem Tag untergeht.

 

Quelle: Getty Images

Viele antike Tempelanlagen sind nach dem Stand der Sonne zur Wintersonnenwende ausgerichtet und bezeugen die rituelle Bedeutung, die durch

entsprechende Zeremonien und religiöse Feiern unterstrichen wurden. In der keltischen Tradition wird davon berichtet, wie die „Große Göttin“ tief in der

Erde das wiederkehrende Sonnenlicht gebiert. Auch im alten Rom zelebrierte man das Fest des unbesiegbaren Sonnengottes „Sol invictus“ und in Ägypten wurde das Fest der Isis und der Geburt des Horus, des Lichtkindes, gefeiert. Für mich steht das nicht im Widerspruch, wenn der christliche Glauben von der Geburt des

Jesuskindes im Stall bei Nazareth berichtet und ein goldener Lichterkranz sein kleines Haupt umhüllt. Es ist nach neuesten Forschungen mehr als wahrscheinlich, dass Marias Sohn nicht in Betlehem, sondern in Nazareth zur Welt kam. Allerdings sind beide Orte sehr mystisch, denn ich habe auch diese vor vielen Jahren aufgesucht und die allumfassende Liebe, die von ihnen ausging spüren dürfen …

 

Bild von Ruth Sanderson 

Die Weisen folgten damals einem leuchtenden Stern und die Weihnachtsbotschaft wurde in die Welt hinausgetragen, um Nächstenliebe, Güte, Hilfsbereitschaft und Frieden zu verbreiten. Auch dieses Jahr leuchten ganz wunderbare Sterne am Himmel. Eine Konjunktion von Merkur und Jupiter im Schütze-Zeichen fördert weitsichtige Vorhaben. Man ist offen für neue Eindrücke und Kontakte, die das eigene Bewusstsein erweitern. Neue, interessante Impulse, Gedanken und Menschen treten in unser Leben und bereichern das eigene Sein. Verstärkt wird dieser Aspekt durch ein Venus Trigon Neptun, indem wir durchlässiger werden und unseren Geist und unser Herz öffnen. Die Menschen rücken näher zusammen und reichen gern eine helfende Hand. Der „göttliche Funke“ springt über und erwärmt die menschlichen Seelen. Genau das ist doch der Kern der Weihnachtsbotschaft und mit dem Vollmond am 22. Dezember im Zeichen Krebs, wird das Fest der Liebe wunderbar bestrahlt. Wir feiern im Kreise der Familie, die uns Heimat und Geborgenheit schenkt. 

 

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie (ihren Lieben) ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, lichtvolles neues Jahr. Für mich beginnt nun eine Zeit des Rückzugs, denn die Rau- Rauch- oder Rauhnächte haben für mich von jeher eine besondere Bedeutung. In dieser „staaden“ Zeit, welche die Schleier zur Anderwelt lüftet, pflege ich traditionelle Rituale wie ausgiebige Aufenthalte in der Natur, das Räuchern und Kontemplation. Zum Jahresende wird Bilanz gezogen und ein Ausblick in die Zukunft, mit Hilfe der Tarotkarten gewagt.  Bis zu den Heiligen Drei Königen, werde ich wenig in den sozialen Netzwerken anzutreffen sein, aber meine liebevollen Gedanken begleiten Euch  … 

 

Ihre Karin Biela

 

Wer sich für Räucherungen, die ich selber aus reinen Kräutern und Weihrauch zusammenstelle oder eine Tarot-Legung interessiert, schaue einfach mal auf meine Homepage oder kontaktiere mich kurz. 

 

http://jsjupiterspirit.de/48350/76601.html

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